Geboren wurde Roland Rosetti im Jahre 1962 im beschaulichen Wanne-Eickel – also genau da, wo der Himmel immer ein bisschen grauer ist, die Herzen aber umso wärmer schlagen. Schon früh zeigte sich: Der Junge hat zwei Talente – laut sein und charmant sein. Und beides möglichst gleichzeitig.
Mit Vokuhila, Schnauzer und einer Stimme, die irgendwo zwischen Kirmesdurchsage und Liebesschwur pendelt, träumte Roland schon als Kind davon, einmal so groß rauszukommen wie Bernhard Brink, Roy Black, Matthias Reim oder Heino. Seine Mutter sagte damals: „Jung, lern erstmal wat Richtiges!“ – aber Roland hatte andere Pläne. Und eine Lederjacke.
Durchbruch mit 64 – besser spät als nie!
Nach Jahrzehnten zwischen Gelegenheitsjobs, Kneipentouren und einer kurzen, aber intensiven Phase als „mobiler Alleinunterhalter mit Nebelmaschine“ war es 2026 endlich so weit:
Sein Debütalbum „Schlüpferstürmer“ erschien.
Und was soll man sagen? Es schlug ein wie ein frisch gezapftes Pils um halb vier nachts.
Die größten Hits:
„Geilmaus“ – ein Liebeslied, das irgendwo zwischen Romantik und Fremdscham tanzt
„Galopper“ – angeblich inspiriert von einem Besuch auf der Cranger Kirmes
„Baila!“ – der Beweis, dass man auch mit 60+ noch Hüfte kann
„Tu Perla Selvaggia“ – seine große Liebeserklärung an Italien (inklusive sehr kreativem Italienisch)
Ruhrpott durch und durch
Roland ist ein echtes Original. Einer, der „Mahlzeit“ auch abends sagt und dessen Jacke immer ein bisschen nach Bier riecht – aus Prinzip.
Sein Alltag?
Am liebten ist er in seiner Stammkneipe „Kaschemme“ in Castrop-Rauxel.
Skatrunden mit den Jungs: Rolf, Maik und Dieter (alle überzeugt, dass sie besser spielen als sie können)
Diskussionen über Fußball, Wetter und „früher war alles besser“
Zwischendurch hat Roland auch eine wilde Zeit in Duisburg verbracht – angeblich „zur Selbstfindung“, in Wahrheit aber eher wegen einer sehr überzeugenden Currywurstbude.
Weitere Hobbys des echten Ruhrpott-Romantikers:
Grillen bei jedem Wetter („Regen macht dat Fleisch nur saftiger!“)
Autowaschen mit mehr Musik als Wasser
Karaokeabende, bei denen er… nun ja… sich selbst covert
Heimwerken, das meistens in „Improvisation“ endet
Wenn der Pott mal Pause hat, zieht es Roland an seinen Zweitwohnsitz am Gardasee. Dort lebt er mit seiner fünften Ehefrau Michaela Rosetti (geb. 1982) das Leben, welches er genießt:
Aperol in der Hand, Sonne im Gesicht und mindestens ein offenes Hemdknöpfchen zu viel.
Er nennt es „dolce vita“. Michaela nennt es „bitte zieh dir was Anständiges an“.
Roland Rosetti ist kein perfekter Star.
Er ist besser: ein echtes Ruhrpott-Unikat.
Ein Mann, der zeigt, dass man auch mit 60 noch:
Träume haben kann
Lieder aufnehmen kann
und vor allem… Schlüpfer stürmen kann. Read more on Last.fm. User-contributed text is available under the Creative Commons By-SA License; additional terms may apply.
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